Schatten der Nacht

Drei Uhr zehn, das Display flackert blau.
Gleicher Film, ich kenn‘ ihn schon genau.
Braune Augen, nur dieser eine Blick.
Er Holt mich jede Nacht zurück.
Du warst meine Natur, mein ganzer Halt.
Ohne dich ist jeder Raum einfach kalt.
N‘ Herz in Stücke heilt nicht ab.
Ich schaufel mir mein eigenes Grab.

Frag mich, ob du auch wach liegst?
In Pastell die gleichen Bilder siehst?
Oder ob du mich längst vergisst?

Alles still – was ich will, Ist nur das Ende für den Lärm in mir.
Wieder hier – wieder kein wir, die Kontrolle längst verlor’n wegen dir. .
Alles still – was ich will, ’ne Nacht ohne dich.
Wieder hier, nah bei dir, Tränen zeichnen mich. Kein Schlaf, kein wir. Ich verlier‘ mich wegen dir. („Verlier mich so in dir“)

Meine Freunde sagen: „Lass es endlich sein.“
Doch ich steh‘ im Regen, ganz allein.
Die Tropfen bilden eine Symphonie.
Deine Stimme ’ne ferne Melodie.
Seit du weg bist, fehlt hier jedes Licht.
Es gibt keine Farben mehr ohne dich.
Bis der Schlaf mich bricht
Und mein Kopf, Lügen in wildem Bunt verspricht.

Alles still – was ich will, Ist nur das Ende für den Lärm in mir.
Wieder hier – wieder kein wir, die Kontrolle längst verlor’n wegen dir. .
Alles still – was ich will, ’ne Nacht ohne dich.
Wieder hier, nah bei dir, Tränen zeichnen mich.
Kein Schlaf, kein wir. Ich verlier‘ mich wegen dir. („Verlier mich so in dir“)

Schreibe Zeilen, ohne Verstand.
Nichts als Grau an meiner Wand.
Jahre vergehen, doch ich bleib‘ stehen.
Will dich nie wieder sehen. …
und doch wünsch ich mir, du wärst hier. („Warum bist du nicht hier?“)

Alles still – was ich will, Ist nur das Ende für den Lärm in mir.
Wieder hier – wieder kein wir, die Kontrolle längst verlor’n wegen dir. .
Alles still – was ich will, ’ne Nacht ohne dich.
Wieder hier, nah bei dir, Tränen zeichnen mich. Kein Schlaf, kein wir. Ich verlier‘ mich wegen dir. („Verlier mich so in dir“)

Ich liege hier. Ganz allein, Wo dein Duft grad war
such‘ deine Hand, doch sie ist nicht mehr da.
Vielleicht haben sie recht, ich verlier‘ den Verstand.
Wieder bei dir – am tiefsten Abgrund am Rand.